Hochzeits-Dekorationen vom Künstler gestaltet

Um den Festtag so persönlich wie möglich zu gestalten, wollen viele Brautpaare Einladungs-, Menü-, Tisch- und Dankkarten nach eigenen Ideen gestalten - auch Teile der Tischdekoration.

Paare, die das Besondere suchen, können sich selbst beschenken und ihren Gästen eine große Freude bereiten, wenn sie einen professionellen Künstler mit der Gestaltung beauftragen. Dann wird der Hochzeitstraum einzigartig und für alle unvergesslich!

In Wittenberg setzt das Künstlerpaar Silvia Topànka-Freihube und Bertram Freihube die Wünsche der Heiratswilligen um. Das beginnt mit der Stilrichtung: "Es gilt, eine zum Brautpaar passende Atmosphäre zu schaffen und wie einen roten Faden durch den Tag zu führen", sagt Topànka-Freihube, die im Ortsteil Trajuhn einen "Kunstkonsum" betreibt.

Nach der Auswahl der Farben und der Materialien sollen Unikate entstehen, ein Motto kann den Tag der Hochzeit einzigartig werden lassen: "Jede Dekoration wird auf das Paar abgestimmt, wir machen nie etwas doppelt." Wichtige Fragen dabei sind: Was trägt die Braut? Welche Farben dominieren? Wie und mit welchen Blumen ist der Tisch eingedeckt? "Ist alles sehr dezent, kann ich mich gestalterisch mehr ‚austoben'. Auf jeden Fall muss das Ergebnis ausgewogen sein und ein rundes Bild abgeben."

Das Künstlerehepaar gestaltet mit Papier: Die persönlichen Scherenschnitte von Bertram beschreibt die Grafik-Designerin Silvia mit kalligrafischen Texten, dabei hebt sie einen Festspruch gestalterisch hervor.

Die Tischdekoration muss zum Thema des Tages passen. Bei einer Hochzeit im Sommer muss darauf geachtet werden, dass sommerliche Accessoires mit eingebunden werden; bei einem Gartenfest können Efeuranken dominieren; Weinblätter passen zum Beispiel zur Toskana und Muscheln zu einem maritimen Thema. Für romantische Paare dürfen es auch Geigen und viele Herzen sein, nach dem Motto: "Ein Himmel voller Geigen". Und einen dunklen Hochzeitssaal lassen viele bunte Schmetterlinge freundlicher erscheinen.

Noch ein Tipp von den Künstlern:  Highlights setzen, auf wenige, aber gezielte Akzente achten: "Weniger ist häufig mehr", sagt Topànka-Freihube. So kann ein persönliches Banner mit dem Scherenschnitt der Braut zuerst in der Kirche und später dann im Festsaal hängen. 

Auch bei den Gastgeschenken suchen Paare das individuelle: Ein Tischler hatte aus besonderen Holzarten kleine Blöcke mit Teelichtern gebaut. "Das Gastgeschenk mit Schleifen und den persönlichen Namenskarten, erfüllte gleich mehrere Funktionen." Eine nette Erinnerung: die Scherenschnitt-Porträts von Bertram Freihube, die Silvia Topànka-Freihube mit persönlichen, kalligrafischen Sprüchen bemalt hat.


Foto: Antje Weiß