Modern oder lieber klassisch? Der Tanz leitet das Fest ein!


Traditionell ist der Hochzeitstanz des frischvermählten Brautpaares der Startschuss für die Gäste, ebenfalls auf der Tanzfläche das Tanzbein zu schwingen. Der Tanz ist der Übergang vom festlichen Teil der Hochzeit zur „Feier“. Gleichzeitig gilt er aber auch als besonderer Höhepunkt jeder Eheschließung, dem natürlich auch die Gäste entgegenfiebern. 


Die Feststimmung beginnt 

Wann der Hochzeitstanz gemacht wird, bleibt dem Brautpaar selbst überlassen. Ob vor oder nach dem Abendessen kann das Paar bestimmen. Der Zeitpunkt ist frei wählbar, sollte aber in das Gesamtkonzept der Hochzeitsfeier passen. Ein Tipp: Je später der Hochzeitstanz, umso weniger Zeit bleibt für die Gäste, ebenfalls zu tanzen. Denn meist warten die, bis das Brautpaar die Tanzfläche eröffnet hat. Ist dies dann geschehen, sollte man den Gästen auch ausreichend Zeit zum Tanzen geben und nicht mit weiteren Programmpunkten unterbrechen. 

Doch zu welchem Lied wird getanzt? Das kann nur das Paar gemeinsam entscheiden. Dafür gibt es eigentliche keine Vorgaben, alles ist offen. Gibt es ein Lied, mit dem beide bestimmte Erinnerungen verbinden? Oder einen Song, an den das Paar emotional gebunden ist? Oder ein Lied, das die Gefühle beider ausdrückt? Welchen Stil soll der Tanz haben? 


Passende Musik auswählen

Der klassische Walzer, Discofox oder doch lateinamerikanische Tänze – all diese Fragen sollten im Vorfeld geklärt werden. Klassiker sind natürlich Doris Days „Que Sera Sera“, oder ein bekannter Walzer. Wer es moderner mag, entscheidet sich vielleicht für Bruno Mars „Mary me“, „Perfect“ von Ed Sheeran oder „At this moment“ von Michael Bublé. 

Nicht zu vergessen, die absoluten Renner auf vielen Hochzeitsfeiern: die Titelmelodie aus dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder Silbermond mit ihrem Hit „Das Beste“. Wiener Walzer oder der langsame Walzer sind die typischen Standards auf den Hochzeiten. Aber natürlich geht auch der Discofox und wirkt sogar vielleicht für eine gute Überleitung zur Party-Stimmung. 

In den sozialen Netzwerken und Videoplattformen gibt es tausende Videos, bei denen Paare ihre Hochzeitstänze zeigen. Darunter wahre Shows mit aufwändiger Choreographie. Das mag witzig sein und natürlich für bleibende Erinnerungen sorgen, trotzdem sollten sich Paare bewusst sein, dass so ein Tanz viel Vorbereitung und Übungsstunden bedarf. Wenn so ein Tanz nicht gut vorbereitet wird, kann er schnell lächerlich werden. 


Wenn nötig, einen Tanzkurs besuchen 

Und wer auf Nummer sicher gehen will, der besucht im Vorfeld einen Tanzkurs. Denn der Eröffnungstanz wird garantiert auf vielen Smartphones via Video für die Ewigkeit festgehalten. 
Wichtig ist es, die Lied-Auswahl auch mit dem DJ oder dem Musiker abzusprechen, der die Hochzeitsfeier begleitet. 


Anmoderation gefällig?

Eine gute Möglichkeit ist es auch, dass in einer kleinen Anmoderation der Hochzeitstanz angekündigt wird. Dann haben die Gäste ausreichend Zeit, sich einen Platz an der Tanzfläche zu genießen. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, dass der Bräutigam offiziell seine Braut zur Tanzfläche führt. Auch dann wird die Hochtzeitsgesellschaft schnell merken, was nun geplant ist. 

Tradition ist es auch, dass Braut und Bräutigam nach ihrem gemeinsamen Tanz die Partner wechseln und dann mit Eltern und Schwiegereltern weiter tanzen. Und wem das Tanzen so nun überhaupt nicht liegt, dem sei gesagt, dass der Eröffnungstanz auf gar keinen Fall Pflicht ist.