Ein Traum in Chiffon und Seide - Faszination Brautkleid


Welches Brautkleid passt zu mir?
Es ist der Traum einer jeden Braut - das Brautkleid. A- oder X-Form oder doch lieber ein gerader Schnitt, cremefarben, elfenbeinfarben oder reinweiß, lang mit Schleppe oder „minikurz“? Die Frage, welches Brautkleid zu welcher Frau passt, ist gar nicht so leicht zu beantworten, weiß Brautausstatterin Petra Sywall, und hängt ganz allein vom persönlichen Geschmack der Braut aber auch vom Budget ab. Sie rät dazu, alle Formen einmal durchzuprobieren, um sich wirklich sicher zu fühlen. Bei Frauen mit einer größeren Kleidergröße empfiehlt sich ein Brautkleid in A-Form, das die Taille optisch betont. Frauen mit einem sehr hellen Teint sind gut beraten, wenn sie nicht zum schneeweißen, sondern eher zum cremefarbenen Brautkleid greifen. Sicher ist, wer Verschiedenes ausprobiert und eine individuelle Beratung beim Brautausstatter in Anspruch nimmt.

Vertrauensperson Brautausstatter
Erfahrene Brautausstatter sind ein Stück weit Psychologe und erkennen sehr schnell, was DIE Braut will, raten aber auch ehrlich ab, wenn etwas überhaupt nicht zum Typ passt. Dabei werden beispielsweise auch die Frisur, der Schmuck und der Strauß der Braut berücksichtigt. Alles zusammen muss stimmig sein - ein kleines Gesamtkunstwerk abgeben. Ein Umstand, den der „Internetkauf“ außer Acht lässt. Wirklich gut beraten ist nämlich ausschließlich, wer nach dem Aussehen und nicht nach dem Preis beraten wird.

Die Beratung
Apropos Beratung. Wer ist denn nun eigentlich der ideale Beistand beim Brautkleidkauf? Mutti, Schwiegermutti oder eine erlesene Auswahl der besten Freundinnen. Der Styling-Experte rät zu weniger ist mehr. Erfahrungsgemäß ist es nicht hilfreich für die Braut mit fünf Freundinnen zur Kleiderauswahl zu kommen. Jede hat einen anderen Geschmack, am Ende steht die Braut unter Umständen komplett ratlos da. Optimal sind zwei Vertrauenspersonen, die sowohl Braut als auch Bräutigam gut kennen.

Alles aus einem Haus
Damit nicht nur Strauß, Frisur und Schmuck zur Braut passen, sondern nach Möglichkeit auch der Bräutigam, raten Brautausstatter das künftige Ehepaar im selben Geschäft einkleiden zu lassen. So werden aus „Zwei“ optisch ein harmonisches Ganzes. Dabei muss die Braut keine Angst haben, dass der künftige Ehemann ihr Kleid vor dem großen Tag zu Gesicht bekommt. Erst nachdem das Brautkleid ausgesucht wurde, wird der Anzug darauf abgestimmt. Das kann natürlich auch an unterschiedlichen Tagen geschehen. Wichtig ist nur, dass der Ausstatter das Brautkleid kennt.

Auf Brautkleidschau
Wann ist der passende Zeitpunkt für den Brautkleidkauf? Empfehlenswert sind fünf bis sechs Monaten vor dem Hochzeitstermin. Eher ist nicht sinnvoll. Gut ein Vierteljahr dauert es ungefähr von der Bestellung des Kleides beim Hersteller bis zur Auslieferung an den Brautausstatter, sofern dieser das Modell nicht zufällig in der passenden Größe und Farbe vor Ort hat. Gefällt das ausgesuchte Kleid plötzlich nicht mehr, besteht bei vielen Brautausstattern die Möglichkeit des Umtausches - allerdings nur solange das Kleid noch nicht angepasst ist. Geändert bzw. angepasst werden müssen allerdings die meisten Kleider. Die Braut muss sich wohl fühlen, das ist oberstes Gebot. Nichts darf rutschen, klemmen, zu weit oder zu eng sein. Im Idealfall bietet der Brautausstatter einen Änderungsservice an. Eine erfahrene Schneiderin ist nämlich bei der Änderung der meist sehr aufwendig geschnitten Brautkleider unverzichtbar.

Trends 2013
Wirklich „aus der Mode“ kommt ein Brautkleid nie. Der Geschmack der Braut ist maßgeblich und meist unabhängig von dem, was gerade „in“ ist. Trotzdem ist natürlich auch die Brautmode Trends unterlegen. Jährlich, im Juni, stellen die Hersteller ihre neue Brautkleiderkollektion auf Messen vor. Ab September sind dann alle neuen Modelle „zu haben“. Wer auf der Suche nach einem „Schnäppchen“ ist, hat im Spätherbst, nach Kollektionswechsel, die größten Chancen.

Für 2013 gibt es bereits mehrere Trends. 2013 trägt die Braut nämlich nicht nur „weiß“, sondern auch rot, wie die Liebe, in allen Nuancen. Vom Feuer- bis hin zum sinnlichen Bordeauxrot in Schichten von Tüll, Spitze und Chiffon. Das „Jeansblau“ wird sich dagegen in Form von ganz zarten Applikationen auf Brautkleidern finden. Dazu kommen Rüschen (wieder) ganz groß raus und die Braut zeigt mutig Bein - knielange sowie kurze Petticoat- und elegante Etuikleider werden vor dem Traualtar getragen. Der klassische Schleier bekommt Verstärkung von extravaganten frechen „Minihütchen“ und -zylinder mit Schleierchen. Man darf also gespannt sein.

Foto: Fotolia


Fotogalerien:



Brautkleider von Kleemeier


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Brautkleider von Lohrengel


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Brautkleider von Mode de Pol


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Brautkleider von Weise


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