Weniger ist mehr - Die Accessoires zur Hochzeit


Die Braut trägt weiß. Und was sonst? Zum Kleid das passende Accessoire zu finden, ist gar nicht so schwierig, denn Styling-Ex-perten raten zu weniger ist mehr. Das Brautkleid sollte das Highlight sein und damit im Vordergrund stehen. Die meisten Brautmodenausstatter halten eine breite Palette des „gängigsten“ Zubehörs bereit: Haarblüten, - schleifen, Colliers, Ohrringe, Diademe, Schleier, Hüte, Hochzeitsschuhe, Seidenbeutelchen für die wichtigsten Kleinigkeiten der Braut (wie das Taschentuch zum Abtupfen der Freudentränen), Seidenkissen für die Eheringe und blütenweiße Dessous für „Darunter“.

Wählen Sie sorg- und sparsam aus, damit Ihr Auftritt nicht überladen, sondern stilvoll wird. Sprechen Sie Ihren Haarschmuck vorher mit Ihrem Friseur ab. Bedenken Sie, Kleid und Frisur und damit auch der Haarschmuck sollten aufeinander abgestimmt sein. Eine elegante Hochsteckfrisur mit ein paar wenigen eingesetzten Blüten, beispielsweise, zaubert ebenso einen klassischen Auftritt wie der zeitlose Haarknoten (Chignon) mit Perlen oder zartem Schleier.

Für den passenden Hochzeitsschmuck eignet sich bestens Omas alte Perlenkette oder die, mit Strass besetzte Hochzeitskette von Mutti - das soll bekanntlich Glück bringen. Sie wissen doch: etwas Altes, etwas Geliehenes, etwas Blaues …

Apropos Blau. Das Strumpfband in Himmelblau ist in den letzten Jahren zum klassischen „Hochzeitsmuss“ avanciert und vom Oberschenkel kaum einer Braut mehr wegzudenken. Dran gedacht: Damit sich die Braut auf dem Weg zum Traualtar nicht etwa eine Erkältung holt und verschnupft in die Flitterwochen fährt, empfiehlt sich - gerade für eine Hochzeit in der kälteren Jahreszeit, aber auch in den kühleren Vormittagsstunden - ein Bolerojäckchen bzw. eine Stola zum Schutz. Einige Brautmodenausstatter bieten diese bereits als Leihgabe zum Brautkleid, frei nach dem Motto „Bei uns friert keine Braut“, an.

Foto: D. Messerschmidt