Blumen für Bräutigam und Brautjungfer


Zwei Stunden und mehr können Floristen unter Umständen mit der Herstellung eines Brautstraußes beschäftigt sein. Alles muss verdrahtet und so gestaltet werden, dass der Strauß überall vorn zu sehen ist und der Braut nicht zur Last fällt. Der Bräutigam hat es hier etwas einfacher, sollte aber auf keinen Fall auf eine Blume oder ein kleines Anstecksträußchen am Revers verzichten. Das unterstreicht den einzigartigen und festlichen Charakter des Hochzeitstages. "Die Blume sollte in jedem Fall mit dem Brautstrauß abgestimmt sein", so Experte Jürgen Grey aus Köthen (Blumenboutique am Bahnhof).

Mit der Zeit entwickelten sich die Arten der Befestigung dieser kleinen Blume. "Heute gibt es kleine Magnete, um solch eine Blume sicher und haltbar anzubringen", weiß Grey.

Üblicherweise obliegt es dem Bräutigam am Hochzeitsmorgen, den Strauß seiner Braut vom Floristen abzuholen. Meist fährt er mit Auto oder Kutsche vor, um dies ebenfalls mit Blumen festlich herausputzen zu lassen.

Sogenannte Brautjungfern tragen einen kleinen Brautstrauß, wobei es heutzutage und hierzulande Brautjungfern im eigentlichen Sinne nicht mehr gibt. Es ist vielmehr die beste Freundin der Braut, die bei den Vorbereitungen hilft und bei der Hochzeit wichtige Dinge regelt. Einst, so heißt es, trugen Brautjungfern ähnliche Kleider wie die Braut, um böse Geister zu verwirren und abzulenken. Ähnliches trifft auf den Blumenschmuck zu, wobei ihre Sträuße aber deutlich kleiner sind als der eigentliche Brautstrauß.

Foto: Foto-Fritzsche Köthen


Fotogalerien:



Blumen für den Bräutigam


www.achilleablumen.dewww.achilleablumen.dewww.achilleablumen.de