Top 5 der Missgeschicke zur Hochzeit


Die kirchliche Trauung
  1. Handyklang im Gottesdienst – Das geht gar nicht! Handy am besten zu Hause lassen.
  2. Kein Geld für die Kollekte – Nach dem Gottesdienst wird jeweils Geld für die Gemeinde oder für einen guten Zweck im Gottesdienst und am Ausgang gesammelt. Es sieht ungeschickt aus, wenn man sich, ohne etwas zu geben, vorbei mogeln muss.
  3. Sprachlosigkeit beim ,,Vater unser“ und dem Glaubensbekenntnis – Die beiden Gebete sind wesentlicher Bestandteil der Liturgie. Sie werden laut gesprochen. Man sollte zumindest den Augenschein erwecken, dass man sie auswendig vortragen kann.
  4. Zu spätes Erscheinen – Alle warten auf das Brautpaar, nicht nur die Hochzeitsgesellschaft. Auch ganz normale Gottesdienstbesucher nehmen an der Trauung teil und erwarten den gewohnten Lauf der Dinge.
  5. Laute Gespräche und tobende Kinder – Die Trauung im Gottesdienst ist ein sehr festlicher Moment. Laute Gespräche sind nicht nur unhöflich, sie können auch den Ablauf der Liturgie stören. Kinder auf diesen besonderen Moment einstimmen und notfalls eine stille Beschäftigung wie Malen bereit halten.

Die Trauung
  1. Die Ausweispapiere im Auto vergessen – Auch ein beherzter Sprint zurück zum Auto kann diesen Lapsus nicht vergessen machen. Man ist das Gesprächsthema Nummer 1.
  2. Die Ringe vergessen – Das ist Klassiker aller Fettnäpfchen. Wer ihn vermeiden will, steckt die Ringe einfach einen Tag vorher in die Jackentasche. Übrigens: Die Trauung ist auch gültig, wenn die Ringe nicht dabei sind.
  3. Zu viele Freunde eingeladen – Viele Trauzimmer sind sehr klein. Bitte vorher prüfen, wie viel Sitzplätze vorhanden sind und nur so viele Einladungen aussprechen. Eingeladene Gäste stehend vor der Tür zu belassen ist unhöflich.
  4. Die Kinder vergessen – Nach der Trauung warten auch Kinder vor der Tür. Sie freuen sich über Kleingeld oder Aufmerksamkeiten, die das Brautpaar verteilt.
  5. Zu spät kommen – Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Im schlimmsten Fall muss die Hochzeit ausfallen, weil der Standesbeamte meist weitere Trautermine an einem Tag absolviert.
Die Festgestaltung
  1. Krieg der Kinder. Wenn Kinder sich selbst überlassen werden, endet das gern auch in einer Rauferei. Immer einen Blick auf die Kinder werfen oder einen Betreuer an die Seite der Kinder stellen.
  2. Nervige Gäste. Bitte denken Sie dran, dass dieser Tag der schönste im Leben der Brautleute sein soll. Das Brautpaar steht im Mittelpunkt. Egozentriker sollten sich dieses eine Mal zurück nehmen.
  3. Vorsicht Unfall: Beim Tanzen kann es dann schnell passieren, dass man Kinder übersieht. Stürze und kleine Verletzungen sind vorprogrammiert.
  4. Streit unter Gästen. Wenn sich Gäste einander nicht grün sind, hilft nur eins: sich so weit wie möglich aus dem Weg gehen und den Alkohol meiden. Der Gastgeber sollte schon bei der Sitzordnung auf Animositäten achten.
  5. Das Essen reicht nicht. Auch das kann vorkommen. Vor allem, wenn die Zahl der Gäste eine unbekannte Größe ist. Einfach ein Topf Suppe in Reserve halten.

Ablauf einer Hochzeit
  1. Verschlafen. Stress bricht aus, man gerät in Panik. Wenn jetzt noch etwas schief geht, kann die Hochzeit zum Reinfall werden.
  2. Jemanden vergessen. Überlegen Sie vorher gut und genau, wen Sie zur Trauung einladen. Achten Sie bei der Platzordnung, dass die Chemie der Gäste stimmt.
  3. Blamage beim Eröffnungstanz. Alle Blicke sind auf das Brautpaar gerichtet. Wenn sich die Eheleute einander auf die Füße treten, ist für Spott gesorgt. Für das nötige Rüstzeug sorgt die Tanzschule.
  4. Fehlender Zeitplan. Wenn die Hochzeitsgesellschaft nicht weiß, wann man sich wo zu treffen hat, kommt Unruhe auf. Ein für alle verbindlicher Zeitplan und eine Wegbeschreibung nicht vergessen.
  5. Brautstrauß in den falschen Händen. Das kommt vor, kann aber vermieden werden, wenn sich Braut und Freundin dezent verständigen.