Das Hochzeitsessen – Menü oder doch Buffet?


Das Hochzeitsessen gilt als einer der Höhepunkte der Hochzeit, deshalb sollte man sich an dieser Stelle nichts vormachen: Die Kosten für das Hochzeitsessen werden einen großen Teil des Budgets in der Hochzeitskasse aufbrauchen. 

Man sollte seinem Caterer, dem Partyservice oder Restaurant deshalb von Anfang an reinen Wein einschenken, wie hoch das Budget für das Hochzeitsessen pro Gast ausfallen darf. Preisvergleiche sind durchaus erlaubt, aber ohne einen Richtwert wird das Brautpaar lediglich ein Essen „von der Stange“ bekommen. Mit einer konkreten Preisvorstellung und vielleicht auch schon Ideen des Brautpaares, welche Gerichte es unbedingt geben soll, können Profis die Möglichkeiten rund ums Essen optimal nutzen und aus dem Budget für das Hochzeitsessen das beste herausholen.

Menü oder Buffet? Das ist wohl die am meisten diskutierte Frage in Vorbereitung auf das Hochzeitsfest und die damit verbundene Feier. Ob das Essen per Menü oder per Buffet eingenommen wird, das ist von der Personenzahl der Gäste abhängig. 


Entscheidend ist die Personenzahl 

Als Faustregel gilt: Für bis zu 40 Personen ist ein Menü empfehlenswert, bei mehr als 40 Personen das Buffet. Dabei kann man auch bei über 40 Personen die Suppe vorher am Tisch reichen, zum Hauptgang eröffnet dann das Brautpaar das Buffet. Ab einer bestimmten Personenzahl sollte kein Menü mehr gewählt werden: Bei über 40 Personen an der Tafel entstehen lange Wartezeiten zwischen den Gängen, denn es wird immer gewartet, bis auch der letzte Gast am Tisch seinen Gang für beendet erklärt. Da kommt oft ungewollt die Unruhe auf.

Bei Personengruppen bis 20 Personen besteht sogar die Möglichkeit, den „Französischen Service“ zu nutzen. Hierbei werden von den Servierkräften die Speisen vorgelegt. Der Gast fühlt sich so noch optimaler betreut. Als Grundregel Nummer eins gilt also die Frage: Wie viele Personen wird die Feiergesellschaft umfassen?

Ein weiteres Merkmal des Hochzeitsessens ist die jeweilige Jahreszeit, denn der Koch hat ja das Ziel, die saisonalen Speisen auf den Tisch zu bringen. Ein großer Vorteil von Buffets ist die Möglichkeit, diese im Baukastenformat zu gestalten. Vor-, Haupt- und Nachspeisen werden auf mehreren Tischen angeboten, sodass die Hochzeitsgesellschaft in Ruhe auswählen kann. 

Es kann so nach den Geschmäckern und der Verträglichkeit der eingeladenen Personen bereits eine Vorauswahl getroffen werden. Dazu gehören dann auch der vegetarische Bereich und ein Kinderbuffet mit den Lieblingsspeisen der Kleinen. Ebenso ist bei einem Buffet problemlos die Kombination verschiedener Kalt- und Warmbereiche sowie einem Fischbereich nebeneinander möglich.

Damit der Hochzeitstag auch der schönste wird, muss mit der Planung frühzeitig begonnen werden. Stehen Standesamttermin und Location fest, sollte auch sofort mit der Planung des Hochzeitsessens begonnen werden. Am besten ist es natürlich, wenn das Brautpaar schon ein paar Vorstellungen und vielleicht auch Vorlieben hat. Viele Restaurants bieten an, dass zu einem Probetermin ein Probetisch eingedeckt wird und es wird geplant, ob ein großes Schaustück, z.B. ein Lachs, die Tafel oder das Buffet zieren soll. Am Ende ist auch immer die farbliche Abstimmung mit dem Rest der Hochzeit, also Brautstrauß, Tischdekoration und vielem mehr, wichtig.


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Fotostudio Berthold Ender, Konditorei MrosekFotostudio Berthold Ender, Konditorei MrosekFotostudio Berthold Ender, Konditorei Mrosek